Gruppentherapie

Die Gruppentherapie biete ich als Möglichkeit nach Beendigung der Einzeltherapien an. Die Gruppe ist offen und besteht aus nicht mehr als 12 TeilnehmerInnen und findet monatlich statt. Die Methodik ist der personale Dialog und verschiedene hilfreiche Elemente wie Musiktherapie, Atemtherapie, Achtsamkeitsübungen und die Arbeit mit Träumen, die ich auch in der Einzeltherapie verwende. (siehe Beratung/Psychotherapie)

Es hat sich für die „Heilung" einer psychischen Störung als sehr hilfreich erwiesen, wenn sich die therapeutische Dyade ab einem bestimmten Entwicklungszeitpunkt erweitert durch die Gemeinschaft mehrerer Personen, wobei die Gruppe immer mehr ist als die Summe ihrer Teile, weil etwas Neues entsteht.

Menschsein bedeutet nach Viktor Frankl Bewusstwerden und Verantwortlichsein.

Im Sinne der Bewusstwerdung werden durch die Begegnungen in der Gruppe, die Grundbedingungen unserer Existenz , wie auch die Copingstrategien, die uns zwar überleben lassen, aber nicht zu einem erfüllten, sinnvollem Leben helfen sichtbar, und in der Beziehung zum anderen spürbar. Fragen wie „Kann ich sein?, Mag ich leben?, Darf ich so sein wie ich bin? und schließlich, Was soll aus meinem Leben werden?" werden sich stellen und im Miteinander uns bewegen.

 

Durch das Öffnen sich selbst und dem Anderen gegenüber,

durch das Mitgefühl für sich selbst und den Anderen,

durch achtsames Begegnen,

durch das genaue, exakte Wahrseinlassen um was es eigentlich geht,

durch den ehrlichen Ausdruck von Gefühlen,

durch den Versuch den anderen verstehen zu wollen,

durch das „einen halben Schritt zurück treten" und den anderen lassen, Raum geben und Trost spenden,

durch den emotionalen Zusammenhalt der durch das offene Bezogensein entsteht,

durch Konfrontation zulassen und den Mut haben „gefährlich" zu werden für den anderen,

durch Feedback geben und annehmen

durch das „Hinspüren - lernen" zur innersten Stimme in uns, die uns sagt was richtig und falsch, stimmig und nicht stimmig ist,

 

lernen wir in der Gruppe, verantwortlich Beziehung zueinander aufzunehmen und das zu tun und zu sprechen, was dem Zuwachs an Lebendigkeit untereinander dient.(Verantwortlichsein) Diese Begegnung von Person zu Person in ihrer Freiheit und Einzigartigkeit kann sich hilfreich und verändernd auch auf Alltagsbeziehungen auswirken.

Die Möglichkeit des Scheiterns sehe ich bei all dem als fruchtbares, entwicklungsförderndes Element.